„365 Tage im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit“

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„Tue Gutes und rede darüber“, das war laut Stadtbrandrat Raphael Niggl das Motto, unter dem sich die sieben Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt Memmingen am großen Stadtfeuerwehrtag auf dem Hallhof präsentierten. Der Einsatz für reinen „Gotteslohn“, der die ehrenamtlichen Helfer oftmals auch an Feiertagen treffe, sei nicht selbstverständlich, daher diene dieser Tag auch der Möglichkeit, die Arbeit der Feuerwehren in persönlichem Kontakt wahrzunehmen, betonte Oberbürgermeister Manfred Schilder.

„Für die stete Einsatzbereitschaft rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr“ dankte der Oberbürgermeister bei der Eröffnung des Aktionstages im Namen der Stadt und auch persönlich den ehrenamtlichen Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen.

Jedes Jahr kommen die Feuerwehrleute in Memmingen insgesamt auf mehr als 600 Einsätze. „Dieses Ehrenamt erfordert großes Engagement. Die Feuerwehrkameraden verdienen daher größte Anerkennung, Respekt und unser aller Dank“, würdigte das Stadtoberhaupt die Arbeit der Feuerwehren.

Er wünschte den Vertretern der Feuerwehr Memmingen und der sechs Stadtteilfeuerwehren Amendingen, Buxach, Dickenreishausen, Eisenburg, Steinheim und Volkratshofen-Ferthofen einen guten Verlauf der Veranstaltung und dankte den Vertretern des Stadtfeuerwehrverbandes für die Betreuung der Infostände und Fahrzeuge auf dem Hallhof.

„Hier können sich alle über die wichtigen Themen Brandverhütung und Brandschutz, über Rauchwarnmelder, Feuerlöscher und vieles mehr informieren“, erklärte Daniel Epple, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Eisenburg, beim Rundgang durch die Infostände und Fahrzeuge vor dem Kreuzherrnkloster.

Prävention und Brandschutz stand bei den Infoständen im Vordergrund. Dort konnten sich Interessierte über Rauchmelder und Feuerlöscher informieren, im Nebelzelt einen Eindruck erhalten von der erschwerten Sicht in einem Gebäude, das unter starker Rauchentwicklung steht, und einen Blick durch Wärmebildkameras werfen, die die Orientierung darin ermöglichen.

Das Einsatzleitungsfahrzeug konnte besichtigt werden, in dem auch bei schlechtem Wetter Lagebesprechungen abgehalten werden können. Im Bundesfahrzeug für Katastrophenschutz hingegen wurden die verschiedensten Arten der Kommunikation vorgestellt, die auch bei Verlust von jeglichen Telefonnetzen Mitteilungen an Einsatzfahrzeuge gewährleisten können.

Mit Grisu, dem grünen, feuerspeienden Drachen, der immer ein Feuerwehrmann werden wollte, stellten sich auch die Kinder- und Jugendfeuerwehren vor und informierten spielerisch über die Aufgaben der Feuerwehr, auch mit der Möglichkeit, selbst einmal einen – wenn auch auf eine Fassade aufgemalten – Brand zu löschen.

Großes Interesse bei Alt und Jung zogen die ausgestellten historischen Fahrzeuge auf sich. Der Kommandowagen aus dem Jahr 1958, die Drehleiter von 1954 und die Pferdekutsche der Interessengemeinschaft alter Memminger Feuerwehrfahrzeuge waren beliebte Fotomotive.

Fotos:
Bild 1: Kommandowagen aus dem Jahr 1958.

Bild 2 (rechte Gruppe, v.li.): Stadtbrandrat Raphael Niggl und Oberbürgermeister Manfred Schilder eröffnen den Stadtfeuerwehrtag auf dem Hallhof. Über den Aktionstag freuen sich auch Gottfried Voigt, Feuerwehrreferent des Stadtrates, und Stadtbrandinspektor Wolfgang Bauer.

Bild 3 (li. Foto, v.li.): Daniel Epple, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Eisenburg, zeigt Oberbürgermeister Manfred Schilder und Stadtrat Gottfried Voigt einen Chemikalienschutzanzug. Fotoquelle: Julia Mayer / Pressestelle Stadt Memmingen. (Re. Foto): Ein Gefühl von Orientierungslosigkeit im Nebelzelt. Foto aus eigener Quelle.

Bild 4: (Li. Foto): Beim Stand der Kinder- und Jugendfeuerwehren hatten Stadtrat Gottfried Voigt und der Oberbürgermeister ihren Spaß beim Wasserpumpen und Feuerlöschen am Modell. Fotoquelle: Julia Mayer / Pressestelle Stadt Memmingen. (Re. Foto): Auch kleine Besucher durften es selbst einmal ausprobieren. Foto aus eigener Quelle.

Ein paar mehr Bilder vom großen Feuerwehrtag 2017 auf unserer Facebookseite. Alle Fotos außer die gekennzeichneten sind aus eigener Quelle.

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