7 Tipps, wenn die Braut Ihre Hochzeit selbst plant

wedding-PSDXXY9.jpg

Die Hochzeitsplanung ist wichtig, bevor der große Tag für das Ja-Wort kommt, soviel steht fest. Eine Hochzeitsplanung bedeutet für die meisten Brautpaare enorm viel Stress. Damit sich ein gewisses Streitpotenzial gar nicht erst entfalten kann, gibt es einige Tipps für die Planung der Hochzeit. Es handelt sich bei der Hochzeit um ein riesengroßes Projekt, so dass alle Beteiligten emotional aufgeladen sind. Trotzdem gibt es die Rettung dafür, denn mit den richtigen Tricks und Tipps kann die Organisation für die Hochzeit entspannt erfolgen.

Konsequente Kommunikation und Niederschrift

Ein guter Plan ist bereits die halbe Miete, daran sollten Sie bei der Hochzeitsplanung Ihrer eigenen Hochzeit immer denken. Deshalb dürfen Sie Checklisten machen und immer Notizen aufschreiben, sobald dies nötig ist. So gehen Sie den besten Weg, damit Sie den Überblick für Ihre Hochzeit behalten. Darum lautet die Faustregel: Schreiben Sie immer alles auf.

Gibt es noch irgendetwas, das Sie tun müssen oder sollten Sie das Budget aufteilen? Wie sieht es mit den Kontaktdaten der Dienstleister aus? Schreiben Sie auch auf, welche Leistungen gebucht werden und wie die Adressen von Standesamt, Location usw. lauten. Auf alle Fälle empfiehlt es sich, wenn Sie notieren, wer für welche Aufgaben zuständig ist. Geben Sie darauf Acht, dass Sie immer alle Informationen aktuell halten und teilen Sie Ihren Dienstleistern immer die aktuellen Ablaufpläne mit.

Den Blickwinkel ändern

Zwischendurch dürfen Sie gerne mal den Blickwinkel ändern und den Hochzeitstag abspielen, als wären Sie ein Gast auf Ihrer eigenen Hochzeit. Denken Sie genau darüber nach, wann die Anreisen erfolgen sollten und was zum Frühstück gegessen wird. Gibt es eine spezielle Parkplatzsituation an der Location für die Heirat, bzw. für das Essen oder an der Kirche selbst? Planen Sie auch eventuelle Wartezeiten mit ein.

Bei der Hochzeitsplanung Ihrer eigenen Gäste ist es auch wichtig, wie es mit den Laufwegen der Gäste aussieht und ob Toiletten vorhanden sind. Fragen Sie vorher schon, ob die Geschenke irgendwo abgestellt werden können und spielen Sie den ganzen Tag aus der Sicht der Gäste durch. Eventuell ist es nötig, als Willkommensgeste ein Getränk oder einen kleinen Snack zu reichen. Nützliche Wegweiser sind für Ihre Gäste besonders hilfreich. Denken Sie daran, die Gäste zu platzieren, damit jeder weiß, wohin er gehen sollte und wo er sitzen darf.

Erarbeiten Sie das gesamte Konzept

Sie haben viele gute Ideen und sind kreativ, aber haben keine Idee, wie Sie das alles zu einem Ganzen zusammenfügen sollen? Überlegen Sie dann am besten, welche Art und welcher Typ Hochzeit zu Ihnen überhaupt passt. Nur so wird die Hochzeit auch garantiert stimmig und authentisch. Wenn Sie zu den naturverbundenen Paaren zählen, weil Sie vielleicht gerne draußen sind und oft spazieren und wandern gehen, könnte eine Hochzeit im Freien besser sein, als zum Beispiel in einem hochmodernen Fünfsternehotel. Eventuell gefällt Ihnen eine Eheschließung Dänemark, weil Sie das Land lieben?

Darum stellt sich für Sie als erstes die Frage, welcher Typ Hochzeit tatsächlich zu Ihnen passt und welche Location sich entsprechend für Sie eignet. Erst dann beginnen Sie damit, Ihre Ideen zu sortieren. Diese haben Sie im Vorfeld ohnehin schon zusammengetragen. Nun filtern Sie 2-3 Favoriten für sämtliche Bereiche heraus. Ein guter Tipp ist es, wenn Sie ein Bild von dem Saal haben, in dem gefeiert werden sollte.

Sämtliche Bilder von den Locations, die Ihnen gefallen sollten Sie nebeneinander auflegen. So erkennen Sie, was zusammen passt und was nicht. Diese Bilder dürfen ergänzt werden.

Nach einer gewissen Zeit ergibt sich dann automatisch ein stimmiges Gesamtbild. Somit haben Sie die ideale Basis, um Ihre Vorstellungen und Wünsche umzusetzen und die einzelnen Dienstleister dafür zu beauftragen.

Was kommt zuerst?

Der Hochzeitstermin sollte von Ihnen nicht bestimmt und kommuniziert werden, bevor die Location nicht sicher gebucht ist. Meistens ist es nämlich die Destination und die Location selbst, die über das Hochzeitsdatum bestimmen. Deshalb lohnt es sich, wenn Sie in Bezug auf den Hochzeitstermin recht flexibel bleiben. Bezügliche Kirche oder den Trauort, sowie auf die Feier der Location haben Sie dann mehr Auswahlmöglichkeiten.

Schreiben ist hilfreich

Obwohl es für Sie eventuell mehr Aufwand bedeutet, alles niederzuschreiben, macht es Sinn, wenn Sie sich alles schriftlich geben lassen. Damit ist nicht nur der Ehevertrag gemeint, sondern es geht auch um extra Kosten, Terminbestätigungen, sowie Absprachen und Vereinbarungen. Sollte es nämlich eventuell zu Unstimmigkeit mit einem Dienstleister kommen, werden Sie froh sein, alles schwarz auf weiß zu haben. Außerdem haben Sie ein sicheres Gefühl dabei, wenn Sie tatsächlich an alles gedacht haben. Umso mehr lohnt sich eine Checkliste.

Die Gäste sind wichtig

Auch wenn das Hochzeitspaar im Mittelpunkt steht, sollten Sie auch an Ihre Gäste denken. Überlegen Sie also, wie es mit der Location aussieht und ob das Essen gut organisiert ist. Eventuell findet Sie Trauung oder die Feier draußen statt. In solchen Fällen sollten Sie an einen guten Mückenschutz, sowie Sonnenschutz denken. Nur so bleibt die Hochzeit für alle in guter Erinnerung.

Ein Zeremonienmeister lohnt sich

Wenn Sie sich gut vorbereitet haben und alles geplant ist, sollten Sie sich noch um einen Zeremonienmeister kümmern. Rechnen Sie damit, dass immer ungeplante Dinge passieren, eventuell kommt es zu spontanen Rückfragen, die einfach so auftauchen können. Halten Sie sich den Rücken frei und verbringen Sie mit Ihren Gästen die beste Zeit, während ein Zeremonienmeister in Eurem Namen alle wichtigen Entscheidungen trifft und alles regelt. Engagieren Sie dafür jemanden aus Ihrem privaten Umfeld oder einen professionellen Planer.

scroll to top