Freude pur mit Mainfelt

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Mit Mainfelt kam am vergangenen Freitag vor allem eines auf die Bühne des Kaminwerks: Freude pur. Daneben: Folk-Rock vom Feinsten, der nicht von Show-Effekten lebt, sondern von ansteckender Spielfreude unter vier engen Freunden, die ihre Instrumente beherrschen und einen ganz eigenen Folk-Rock-Stil auf die Bühne zaubern, bei dem man kaum stillstehen kann.

Doch bevor Mainfelt aus dem Südtirol die Halle des Kaminwerks mit ihrer freudvollen Folkmusik ausfüllten, wurden die zahlreichen Zuhörer, darunter auch angereiste Mainfelt-Fans aus dem Südtirol, von einem Newcomer am Folk-Firmament aufgewärmt: Maximilian Zischg – Ein Mann, eine Gitarre, eine bereits gut ausgebildete Folkstimme reichten aus, um von den anwesenden Besuchern wärmstens aufgenommen zu werden.

Leider hat Max Zischg, der ebenfalls aus dem Südtirol kommt, noch keine CD heraus gebracht, obwohl seine Songs alle selbst komponiert und getextet sind, doch was nicht ist, kann ja noch werden, denn Max ist gerade einmal 18 Jahre alt. Bereits ein Sternchen am Folk-Firmament war er eine äußerst würdige Intro für Mainfelt.

Als die vier sympathischen Musiker von Mainfelt Patrick, Kevin, Veit und Willy dann die Bühne einnahmen, dauerte es nicht einmal die Länge eines Songs, um von ihrer charismatischen Ausstrahlung und ihrer mitreißenden Musik angesteckt zu werden.

Vielleicht erinnern sich noch einige an den Musikbeitrag von Mainfelt am Memminger Folkfestival im vergangenen Sommer, bei dem sie als Schluss-Act spielten und obwohl es zu regnen begann, kaum jemand an nach Hause gehen denken wollte, so nahmen sie Mailfelt gefangen.

Die Liebe zur Musik ist, was die Bandmitglieder einst verband und sie zu einer der erfolgreichsten Musikgruppen weit über das Südtirol hinaus werden ließ, doch für sie ist ihre Band mehr als das, es ist Familie und diese Einheit, diese Nähe ist ebenso spürbar wie anziehend.

Mittlerweile haben Mainfelt ihre zweite CD herausgebracht, und genau die stellten sie dem Publikum im Kaminwerk vor: „Backwards Around the Sun“, welches mit 13 Songs das universelle Gefühl des „Life on the Road“ wiederspiegeln soll, von dem Bob Dylan einmal sagte, Touren sei wie Atmen für seine Musik.

Auch ihre zweite CD ist „Handcrafted und Heartmade“, wie sie ihre Musik selbst beschreiben und das kann man als Zuhörer gerne unterschreiben. Ihr mitreißender Folk-Rock ist geprägt von sattem, unverschnörkselten Gitarrensound, dem charakteristischen Klang eines Banjos, welches Kevin auch gelegentlich mit einer E-Gitarre eintauscht, einem E-Bass und Drums, die Willy in manchen Songs zugunsten seines Accordeons auch einmal schweigen lässt.

Alle vier sind sie prima Sänger, die die starke, folkig-rauchige Stimme von Lead-Sänger Patrick toll einrahmen. Wenn sie gelegentlich eine Ballade anstimmen, merkt man, dass sie ebenso gefühlvoll in die seelischen Tiefen eintauchen können, wie sie bei schnellen und funkenden Stücken mit einem von innen kommenden Lachen ihrer ansteckenden Freude freien Lauf lassen.

Ob ich auf die Frage des Gitarristen und Lead-Sängers Patrick, ob wir uns wiedersehen, am lautesten Ja rief, weiß ich nicht, denn die Antwort kam unisono aus dem begeisterten Publikum.

Mehr über Mainfelt und wie man ihre CDs bestellen kann auf www.mainfelt.com,

Maximilian Zischg findet ihr auf Facebook,

und viel mehr tolle Fotos vom Konzert im Kaminwerk gibt es auf unserer Facebookseite.

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