IHK Schwaben fordert Augenmaß bei der Abschiebung von Afghanen

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Die IHK Schwaben bedauert die aktuelle Praxis, vorzugsweise Afghanen abzuschieben. Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben: „Diese Entwicklung verunsichert nicht nur die jungen Menschen in Ausbildung oder die, die kurz davorstehen, sondern auch all jene Schüler der Berufsintegrationsklassen im IHK-Bezirk.

Betroffen zeigen sich vor allem die Unternehmer, die jungen Flüchtlingen aus Afghanistan eine Chance auf eine Ausbildung gegeben haben oder dies planen.“

Im IHK-Bezirk ist aktuell knapp ein Drittel von rund 550 Auszubildenden (IHK-Berufe) mit Fluchthintergrund aus Afghanistan. Saalfrank: „Gerade die afghanischen Flüchtlinge sind aufgrund ihrer hohen Motivation, ihrer realistischen Berufswünsche und ihren guten Deutschkenntnissen passende Bewerber für unsere Betriebe in Branchen wie Lebensmittel- und Textilindustrie, Logistik, Handel, sowie in der Gastronomie- und Hotellerie, die händeringend nach Bewerbern suchen.“

Saalfrank weiter: „Augenmaß bei der Entscheidung auf Abschiebung wäre hier mehr als geboten, selbstverständlich unter Berücksichtigung aller sicherheitsrelevanten und rechtsstaatlichen Aspekte.“

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