Ihr Ratgeber für Arbeitsrecht – von Altersteilzeit bis Feiertagsgesetz

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Grundsätzlich gibt es zwei Gruppen, in die sich das Arbeitsrecht aufteilt. Einerseits geht es um das Individualarbeitsrecht, andererseits um das Kollektivarbeitsrecht. Die direkte rechtliche Beziehung zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber wird im Individualarbeitsrecht geregelt. Im Gegensatz dazu treffen die Parteien und Interessensgruppen beim Kollektivarbeitsrecht aufeinander. Das bedeutet beispielsweise Betriebsräte und Gewerkschaften und Verbandsvertreter. Weil es sehr viele Einzelgesetze und Verordnungen im Arbeitsrecht gibt, lohnt es sich, wenn Sie sich nach einem guten Rechtsanwalt umsehen, der sich mit dem Arbeitsrecht gut auskennt. Anwalt Arbeitsrecht München ist ein guter Tipp.

Zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern kommt es manchmal zu Streitigkeiten. Spätestens dann sollten Sie überlegen, ob Sie einen Rechtsanwaltsexperten für Arbeitsrecht zurate ziehen sollten. Vielleicht sind Ihre Differenzen unüberbrückbar? Wenn Ihnen das Gericht droht, sollten Sie sich eine gute Unterstützung holen. Wissen Sie, welcher Rechtsanwalt zum Thema Rechtsschutz der richtige Ansprechpartner ist?

Wählen Sie den besten Fachanwalt für Arbeitsrecht, um den ersten Schritt zu tun. Das Arbeitsrecht ist quasi eine zusätzliche Spezialisierung eines Rechtsanwalts. Wenn Sie Auskünfte möchten, dürfen Sie sich auch an die zuständige Anwaltskammer wenden. Haben Sie gewusst, dass Ihre Anwaltskosten durch einen Arbeitsrechtsschutz übernommen werden können? Weitere Informationen und Thematiken des Arbeitsrechts finden Sie in folgendem Artikel.

Informationen zur Altersteilzeit

Wird eine so genannte Altersteilzeit vereinbart, hat der Arbeitgeber somit die Option, den Übergang in die Altersrente fließend zu gestalten.

Für solche Vereinbarungen gibt es unterschiedliche Modelle. Die beiden Modelle sind:

  • Das Gleichverteilungsmodell
  • das Blockmodell

Beim Gleichverteilungsmodell wird die Arbeitszeit um die Hälfte reduziert. Beim Blockmodell ist die Aufteilung blockweise.

Das Arbeitsentgelt

In den meisten Fällen stellt das Arbeitsentgelt für den Arbeitnehmer die Grundlage der Existenz dar. Deshalb wird das Existenzminimum aus gesetzlicher Sicht geschützt.

Der Pfändungsschutz

Grundsätzlich kann auch das Arbeitseinkommen gepfändet werden. Es gibt allerdings Restriktionen. Einerseits wird das Arbeitsentgelt entsprechend vor Pfändungen geschützt, es gibt gewisse Grenzbeträge dazu. Diese wirken sich auch auf das Urlaubsentgelt und auf das Weihnachtsgeld aus. Es bestehen Pfändungsfreigrenzen. Diese dürfen von Gläubigern nicht überschritten werden. Dafür kann zum Beispiel seitens des Arbeitnehmers ein Konto für den Pfändungsschutz bei der Bank eingerichtet werden. Auf dieses Konto kommt monatlich ein pfändungsfreier Festbetrag.

Arbeitsverweigerung

Wenn der Arbeitnehmer seine Arbeit verweigert begeht er eine Fixschuld, sofern die Arbeitsleistung nachträglich nicht erbracht werden kann. Das bedeutet aber nicht, dass der Arbeitnehmer von seiner Arbeitspflicht befreit wird. Der Arbeitgeber kann unter gewissen Umständen die Auszahlung des Arbeitsentgelts verweigern.

Krankheitsfall und die Entgeltfortzahlung

Auch dann, wenn der Arbeitnehmer wegen Krankheit arbeitsunfähig ist, erhält er den entsprechenden Lohn. Dies trifft durch die Entgeltfortzahlung auch dann zu, wenn der Arbeitnehmer seine Arbeit wegen der Krankheit nicht erbringen und leisten kann. Dazu gibt es das Entgeltfortzahlungsgesetz und die Vorschriften dazu. Diese sind für den Arbeitgeber zwingend. Zum Nachteil des Arbeitnehmers kann von diesem Gesetz nicht abgewichen werden.

Die Feiertagsgesetze

An einem gesetzlichen Feiertag ruht nach dem Feiertagsgesetz die Arbeit im jeweiligen Land. Der Arbeitgeber ist dazu grundsätzlich verpflichtet, dass er den Arbeitnehmer an einem solchen Feiertag freistellt. Unter gewissen geregelten gesetzlichen Voraussetzungen gibt es aber auch Ausnahmen. Auch an einem Feiertag wird das Arbeitsentgelt weitergezahlt.

 

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