Was gilt es bei der Vermietung von Immobilien zu bedenken?

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Wenn Sie einen potentiellen Mieter gefunden haben, bzw. Sie sämtliche Informationen sammeln konnten, dürfen Sie nun eine Entscheidung treffen. Wenn es tatsächlich so weit kommt, dass Sie sich für einen Mieter entscheiden und alles soweit ganz klar geregelt ist, geht es nun an den Mietvertrag.

Was macht einen guten Mietvertrag aus?

Auch hier gibt es Vorlagen und gesetzliche Regeln, die Sie in Bezug auf Ihren Mietvertrag beachten sollten. Wenn Sie Ihr Haus vermieten wollen, sollten Sie diese Regeln einhalten. Es gibt auch Vertragspunkte, welche Sie unbedingt auflisten sollten. Unterschrieben wird ein solcher Mietvertrag von beiden Parteien.

Die Vertragslaufzeit für die Immobilienvermietung

Eine der wichtigsten Kriterien ist es, dass Sie die Vertragslaufzeit korrekt regeln und niederschreiben, damit das im Mietvertrag festgehalten werden kann. Mit einem Mietvertrag können Sie für Stabilität sorgen. Es macht aber einen Unterschied, wie lange Sie die Immobilie vermieten wollen oder können. Es gibt Gesetze, welche seitens des Mieters und Vermieters eingehalten werden müssen, was die Möglichkeit der Mietdauer betrifft.

Die Kaution für die Miete

Wenn Sie Ihr Haus vermieten, sollten Sie auch an die Kaution denken. Die Kaution beträgt normalerweise ein bis drei Monatsmieten, was die gesamte Höhe und den Betrag betrifft. Akzeptieren Sie hier keine Teilzahlungen, sondern den vollen und ganzen Betrag gleich am Anfang. Ansonsten kann das bedeuten, dass der potentielle Mieter Ihrer Immobilie Probleme mit der Bezahlung der Miete hat.

Die Kaution und die Hinterlegung dieser kann darauf ein guter Hinweis sein. Was die Einnahmen der Miete betrifft, so sollten Sie sich mit dem Thema Steuern beim Kauf Immobilie, bzw. die Vermietung dieser auseinandersetzten. Auch bei der Vermietung sind Steuern fällig.

Wann ist die Miete fällig?

Neben der Vertragslaufzeit sollten Sie Mietvertrag unbedingt regeln, wann die Miete jeweils fällig ist. Legen Sie auch fest, zu welchen Strafen es kommt, wenn diese Mietzahlungen verspätet eintreffen oder sorgen Sie hier für eine Staffelung. Dasselbe gilt übrigens auch für die Instandsetzung der Immobilie. Sie sollten komplett erläutern, wer für welche Instandsetzungen und Instandhaltungen der Mobile verantwortlich ist und wie diese getätigt werden müssen. Bei einem Mietshaus kommt es ohnehin routinemäßig zu diversen Wartungsarbeiten, bzw. zu Instandhaltungsmaßnahmen. Definieren Sie im Vertrag ganz genau, wer diese Verantwortung trägt.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Rasenspflege. Legen Sie im Mietvertrag ganz genau fest, wie diese Rassenpflege zu erfolgen hat. Nennen Sie dem Vermieter von Ihrer Immobilie ganz genau, wie oft der Rasen in welchen Zeiträumen jährlich zu mähen ist. Wenn Sie möchten, können Sie auch die Rasenlänge konkret definieren, um Problemen aus dem Weg zu gehen.

Verhaltensregeln und Anzahl der Mieter

Legen Sie im Mietvertrag fest, wer tatsächlich als Mieter in der Immobilie lebt und machen Sie eine Liste. Nennen Sie auch die Parteien konkret und alle Details, damit diese im Mietvertrag geregelt sind. Dasselbe gilt übrigens auch für die Verhaltensregeln. Diese sollten Sie schriftlich festhalten. Dazu gehört zum Beispiel ein Geräuschepegel, der akzeptabel ist. Höchstwahrscheinlich gibt es nämlich auch Nachbarn und Sie möchten in diesem Bereich Probleme vermeiden. Sie dürfen auch festlegen, ob es in Ordnung ist, in Ihrem Mietshaus zu rauchen.

 

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